Héctor Urbón

Héctor Urbón

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Héctor Urbón ist in Buenos Aires geboren. Er studierte an den Musikhochschulen in Buenos Aires und München sowie am Teatro Colón in Buenos Aires Klavier, Komposition und Orchesterdirigieren. 1966 wurde ihm der Preis der Richard-Strauss-Stiftung der Stadt München zugesprochen. Als Kapellmeister arbeitete er in den 70-er Jahren unter anderem an den Theatern von St. Gallen, Freiburg i. Br. und Karlsruhe sowie als Generalmusikdirektor des Schleswiges Holsteinisches Landestheaters. Gastengagements als Operndirigent führten ihn an große, renommierte Häuser wie die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Wiener Staatsoper und die Bayerische Staatsoper in München, u.a.

Nach einer schweren Krankheit widmete er sich mehr und mehr dem Tango – und damit der Musik seiner Kindheit. Er entdeckte das Lied seiner Stadt und deren Stimme: das Bandoneón. Mittlerweile hat sich der in Kirchzarten lebende Künstler durch seine tiefschürfenden, hochemotionalen Interpretationen von Werken Astor Piazzollas auch in der Tangoszene einen Namen gemacht. Seine Arrangements sind gekennzeichnet von großer Farbigkeit, Transparenz und hohem musikalischen Anspruch. Héctor Urbón ist als Bandoneónist Leiter des Freiburger Quartett „Cuarteto Buenos Aires“. Er konzertiert regelmäßig mit verschiedenen Instrumental-Ensembles wie dem Janus-Ensemble Freiburg, dem Quintetto Querceto und der Camerata Academica Freiburg u.a.